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Zuerst das Sanierungsziel festlegen

Soll nur die Gebäudehülle verbessert werden, steht ein Heizungstausch an oder soll das Haus vollständig ein Effizienzhaus werden? Diese Entscheidung bestimmt, welche Förderwege grundsätzlich passen. Eine Komplettsanierung wird anders geplant und beantragt als einzelne Maßnahmen an Dach, Fassade, Fenstern oder Anlagentechnik.

Bei einem Mehrfamilienhaus müssen zusätzlich Zahl und Nutzung der Wohneinheiten, Mietverhältnisse, Bauabschnitte und die finanzielle Belastbarkeit berücksichtigt werden. Eine belastbare Förderstrategie beginnt deshalb mit dem Gebäude – nicht mit einem Förderrechner.

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Effizienzhaus oder Einzelmaßnahmen?

Für die Sanierung zum Effizienzhaus bietet die KfW den Förderkredit 261. Nach den seit 21. Juli 2026 geltenden Bedingungen sind bis zu 150.000 Euro Kredit je Wohneinheit möglich; Höhe und Voraussetzungen von Tilgungszuschüssen hängen von der erreichten Effizienzhaus-Stufe und möglichen Bonusklassen ab.

Für einzelne Maßnahmen an der Gebäudehülle oder Anlagentechnik kommt die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen in Betracht. Heizungsförderung und andere Einzelmaßnahmen haben unterschiedliche Zuständigkeiten und Antragswege. Deshalb sollten Eigentümer jedes Vorhaben anhand der aktuellen offiziellen Bedingungen prüfen lassen.

  • Komplettsanierung: Zielstandard und Gesamtbilanz festlegen
  • Einzelmaßnahmen: technische Mindestanforderungen beachten
  • Kombinationen: Förderfähigkeit vor der Beauftragung klären
  • Finanzierung: Eigenmittel, Kredit und Reserven gemeinsam planen
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Der richtige Zeitpunkt für den Antrag

Förderanträge müssen grundsätzlich in der vorgeschriebenen Reihenfolge und rechtzeitig gestellt werden. Ein bereits begonnener Auftrag oder eine unpassende Vertragsgestaltung kann die Förderung gefährden. Maßgeblich sind stets die aktuellen Merkblätter und technischen Mindestanforderungen des jeweiligen Programms.

Ein Energieeffizienz-Experte und die finanzierende Bank sollten deshalb früh eingebunden werden. Angebote müssen technisch vergleichbar sein und die geplanten Maßnahmen so beschreiben, dass sie später nachgewiesen werden können.

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Förderung ersetzt keine Wirtschaftlichkeitsprüfung

Auch eine geförderte Maßnahme muss zum Gebäude passen. Wartung, Lebensdauer, Folgekosten, Mietverträglichkeit und mögliche Bauschäden gehören in die Entscheidung. Ein Zuschuss macht eine technisch ungeeignete Lösung nicht sinnvoll.

Eigentümer sollten zudem eine Baukostenreserve einplanen. Im Altbau werden verdeckte Schäden häufig erst nach dem Öffnen von Bauteilen sichtbar. Förderfähige Kosten, tatsächlich anfallende Kosten und verfügbare Liquidität sind drei unterschiedliche Größen.

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Wenn die Sanierung zu groß wird

Nicht jeder Eigentümer möchte eine mehrjährige Planung, Finanzierung und Baukoordination übernehmen. Dann kann ein direkter Verkauf eine Alternative sein. Die Wiesental Vermietungs GmbH prüft Wohnhäuser ab drei Einheiten auch bei erheblichem Sanierungsbedarf.

Wir sind kein Makler, sondern eine mögliche Käuferseite. Geeignete Gebäude entwickeln wir weiter, um vorhandenen Wohnraum langfristig nutzbar zu machen. Förderkonditionen können sich ändern; vor einer Entscheidung sollten immer die aktuellen Angaben von KfW, BAFA und den zuständigen Stellen geprüft werden.

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Quellen und weiterführende Informationen

Förderbedingungen und regionale Daten können sich ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben der zuständigen Stellen.

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Gut vorbereitet in die erste Prüfung

Ein guter Verkaufsprozess beginnt nicht mit Hochglanzunterlagen, sondern mit verlässlichen Informationen. Notieren Sie, was Sie über das Gebäude wissen, welche Fragen offen sind und welcher zeitliche Rahmen für Sie realistisch ist. Bekannte Mängel sollten offen angesprochen werden – sie lassen sich besser einordnen als spätere Überraschungen.

Für die erste Kontaktaufnahme müssen noch nicht alle Dokumente vollständig vorliegen. Adresse oder Ort, Zahl der Wohneinheiten, ungefähre Flächen, Vermietungsstand und einige aktuelle Fotos ermöglichen bereits eine erste Einschätzung. Passt das Haus grundsätzlich zu unserem Profil, klären wir die nächsten Unterlagen und eine mögliche Besichtigung gemeinsam.

  • mindestens drei Wohneinheiten
  • Lage in Lörrach, Waldshut oder im Raum Freiburg
  • direkter Ankauf statt Maklervermittlung
  • Prüfung auch bei Sanierungsbedarf oder Leerstand
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Häufige Fragen

Welche Angaben reichen für eine erste Anfrage?

Für eine erste Einschätzung genügen meist Ort, Anzahl der Wohneinheiten, ungefähre Wohnfläche, Vermietungsstand und bekannte Besonderheiten. Weitere Unterlagen können anschließend ergänzt werden.

Kauft die Wiesental Vermietungs GmbH auch sanierungsbedürftige Häuser?

Ja. Sanierungsbedarf, Leerstand oder ältere Haustechnik sind nicht automatisch ein Ausschlussgrund. Entscheidend sind mindestens drei Wohneinheiten und ein realistisch entwickelbarer Wohnbestand in der Region.

Ist die Wiesental Vermietungs GmbH ein Immobilienmakler?

Nein. Die Gesellschaft vermittelt keine Immobilien an Dritte, sondern prüft einen eigenen direkten Ankauf für die langfristige Entwicklung und Nutzung.